SteuerGenau
Gehalt & Lohn

Krankengeld-Rechner 2026: Das zahlt die Kasse ab Woche 7

Berechnen Sie Ihr Krankengeld 2026 pro Tag und pro Monat: 70 Prozent vom Brutto, höchstens 90 Prozent vom Netto, nach Abzug Ihrer Sozialversicherungsanteile.

100% kostenlosAktuelle Werte 2026DSGVO-konformZuletzt geprüft: 28. Juli 2026

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Das Krankengeld beträgt 2026 70 Prozent des Bruttogehalts, höchstens aber 90 Prozent des Nettos und maximal 135,63 Euro pro Kalendertag. Davon gehen noch rund 12,4 Prozent Sozialabgaben ab. Bei 3.600 Euro brutto bleiben etwa 1.900 Euro Krankengeld im Monat, rund 500 Euro weniger als das bisherige Netto.

§Ihre Angaben

Amtliche Sätze 2026

Kostenlos · Ihre Eingaben verlassen den Browser nicht

Ihr Krankengeld 2026 (ab der 7. Woche)

ca. 1.897 € / Monat

Das sind 63,25 € pro Kalendertag nach Abzug Ihrer Sozialversicherungsanteile (12,4 %). Ihr Netto wurde aus dem Brutto geschätzt; mit dem echten Netto vom Gehaltszettel wird es genauer.

Regelentgelt pro Kalendertag (gedeckelt)120,00 €
70 % vom Brutto84,00 €
90 % vom Netto (2.407 €/Monat)72,20 €
Brutto-Krankengeld pro Tag (der kleinere Wert)72,20 €
Abzüge RV/AV/PV (12,4 %)-8,95 €
Krankengeld netto pro Tag63,25 €
Krankengeld netto pro Monat (30 Tage)1.897,43 €
Differenz zu Ihrem Netto-509,25 €

Berechnung nach Par. 47 SGB V: 70 % vom Brutto, höchstens 90 % vom Netto, gedeckelt bei 135,63 € pro Tag (BBG 2026). Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld können das Krankengeld leicht erhöhen und sind hier nicht berücksichtigt.

Stand: Steuerjahr 2026 · Schätzung nach amtlichen Sätzen · keine Steuerberatung

Was Ihr Ergebnis bedeutet

1

Die ersten 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber das volle Gehalt weiter

Krankengeld gibt es erst ab der 7. Krankheitswoche. Bis dahin greift die Entgeltfortzahlung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz: 100 % Ihres Gehalts, ohne Abzug. Der hier berechnete Betrag betrifft also nur längere Erkrankungen.

2

Ihre monatliche Lücke: rund 509 € weniger als Ihr Netto

Statt 2.407 € Netto kommen beim Krankengeld nur rund 1.897 € an. Bei längerer Krankheit summiert sich das: Nach 6 Monaten Krankengeld fehlen rund 3.056 €. Eine private Krankentagegeldversicherung kann diese Lücke schließen.

3

Höchstens 78 Wochen wegen derselben Krankheit

Krankengeld fließt für dieselbe Erkrankung maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren, die 6 Wochen Entgeltfortzahlung werden angerechnet. Danach folgt bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit die Aussteuerung, meist mit Übergang ins Arbeitslosengeld oder in die Erwerbsminderungsrente.

4

Krankengeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt

Auf das Krankengeld selbst zahlen Sie keine Einkommensteuer. Es erhöht aber über den Progressionsvorbehalt (Par. 32b EStG) den Steuersatz auf Ihr übriges Einkommen. Ab 410 Euro Lohnersatzleistungen im Jahr sind Sie zur Steuererklärung verpflichtet, oft folgt eine Nachzahlung.

Wichtige Themen auf einen Blick

Wie hoch ist das Krankengeld 2026?

Das Krankengeld beträgt 70 Prozent Ihres Bruttogehalts, höchstens aber 90 Prozent Ihres Nettogehalts, gerechnet pro Kalendertag. 2026 sind maximal 135,63 Euro brutto pro Tag möglich, das entspricht rund 4.069 Euro im Monat. Vom Krankengeld gehen noch Ihre Anteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab, zusammen rund 12,4 Prozent.

Rechtsgrundlage ist Par. 47 SGB V. In der Praxis greift bei den meisten Angestellten die Netto-Grenze: 90 Prozent vom Netto sind fast immer weniger als 70 Prozent vom Brutto. Ihr genaues Netto liefert der Brutto-Netto-Rechner, den Rest erledigt der Rechner oben.

Ab wann und wie lange gibt es Krankengeld?

Krankengeld zahlt die Krankenkasse ab der 7. Krankheitswoche. Die ersten 6 Wochen erhalten Sie Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber in voller Gehaltshöhe. Wegen derselben Krankheit zahlt die Kasse längstens 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren, die 6 Wochen Entgeltfortzahlung werden auf diese Frist angerechnet (Par. 48 SGB V).

Nach der Aussteuerung, also dem Ende der 78 Wochen, folgt bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit meist das Arbeitslosengeld nach der sogenannten Nahtlosigkeitsregelung. Was Sie dort erwartet, zeigt der Arbeitslosengeld-Rechner.

Wer hat Anspruch auf Krankengeld, wer nicht?

Anspruch haben gesetzlich Pflichtversicherte mit Arbeitsentgelt, also vor allem sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, ab der 7. Krankheitswoche. Kein gesetzliches Krankengeld erhalten Privatversicherte, Familienversicherte, Minijobber und Selbstständige ohne entsprechende Wahlerklärung.

PersonengruppeKrankengeld-Anspruch 2026
Angestellte (GKV-pflichtversichert)ja, ab Woche 7
Freiwillig GKV-versicherte Angestellteja, ab Woche 7
Selbstständige in der GKVnur mit Wahlerklärung (voller Beitragssatz) oder Wahltarif
Privatversichertenein, stattdessen privates Krankentagegeld
Minijobber, Familienversichertenein
ALG-I-Beziehendeja, in Höhe des Arbeitslosengelds

Selbstständige, die den vollen Beitragssatz von 14,6 Prozent statt des ermäßigten von 14,0 Prozent zahlen, erhalten Krankengeld ab der 7. Woche auf Basis ihres beitragspflichtigen Einkommens. Wer während des Bezugs von Arbeitslosengeld erkrankt, bekommt Krankengeld in Höhe des bisherigen ALG I.

Wie wird das Krankengeld genau berechnet?

Die Kasse rechnet in vier Schritten, immer pro Kalendertag und mit dem Entgelt des letzten abgerechneten Monats. Ein Monat wird dabei mit 30 Tagen angesetzt, das Jahr mit 360 Tagen.

SchrittRegel 2026
1. RegelentgeltMonatsbrutto / 30, gedeckelt bei 193,75 € pro Tag (BBG KV: 69.750 €/Jahr)
2. Brutto-Krankengeld70 % des Regelentgelts, höchstens 90 % des kalendertäglichen Nettos
3. Höchstbetragmaximal 135,63 € pro Kalendertag
4. AbzügeRV 9,3 %, AV 1,3 %, PV 1,8 % (Kinderlose ab 23: 2,4 %)

Einmalzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld der letzten 12 Monate erhöhen das Regelentgelt zusätzlich. Diesen Effekt lässt der Rechner aus Vorsichtsgründen weg, Ihr tatsächliches Krankengeld kann also etwas höher ausfallen.

Was ist der Höchstbetrag beim Krankengeld 2026?

Das Brutto-Krankengeld ist 2026 bei 135,63 Euro pro Kalendertag gedeckelt: 70 Prozent der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze von 193,75 Euro (69.750 Euro im Jahr). Das sind 4.068,75 Euro brutto im Monat; nach 12,4 Prozent Abzügen bleiben rund 3.564 Euro.

Wer mehr als 5.812,50 Euro brutto im Monat verdient, bekommt trotzdem nicht mehr, denn Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze ist beitragsfrei und damit auch nicht versichert. Gerade Gutverdiener haben deshalb die größte Lücke zum gewohnten Netto und sichern sie üblicherweise mit einem privaten Krankentagegeld ab.

Ein Beispiel dazu: Bei 7.000 Euro Monatsbrutto und rund 4.100 Euro Netto würde die 90-Prozent-Netto-Grenze 123 Euro pro Tag erlauben. Die BBG-Kappung greift trotzdem vorher nicht, wohl aber das Regelentgelt-Limit: 70 Prozent von 193,75 Euro sind 135,63 Euro, die Netto-Grenze von 123 Euro liegt darunter und gewinnt. Nach Abzügen bleiben rund 107,75 Euro pro Tag oder 3.233 Euro im Monat, fast 900 Euro unter dem gewohnten Netto.

Rechenbeispiel: 3.600 Euro brutto in Steuerklasse I (2026)

Ein Angestellter mit 3.600 Euro Monatsbrutto, Steuerklasse I, einem Kind, hat rund 2.407 Euro netto. Sein Krankengeld ergibt sich so:

Regelentgelt pro Kalendertag (3.600 € / 30)120,00 €
70 % vom Brutto84,00 €
90 % vom Netto (2.407 € / 30 x 0,9)72,21 €
Brutto-Krankengeld (der kleinere Wert)72,21 €
Abzüge RV, AV, PV (12,4 %)-8,95 €
Krankengeld pro Tag63,26 €
Krankengeld pro Monat (30 Tage)ca. 1.898 €

Die Lücke zum bisherigen Netto beträgt hier rund 509 Euro im Monat. Nach einem halben Jahr Krankengeld fehlen also schon gut 3.000 Euro, eine Größenordnung, die viele unterschätzen.

Welche Abzüge gehen vom Krankengeld ab?

Vom Brutto-Krankengeld behält die Kasse Ihre Arbeitnehmeranteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ein: 9,3 Prozent Rente, 1,3 Prozent Arbeitslosenversicherung und 1,8 Prozent Pflege, Kinderlose ab 23 zahlen 2,4 Prozent Pflege. Zusammen sind das 12,4 bis 13,0 Prozent. Beiträge zur Krankenversicherung selbst fallen nicht an, die Mitgliedschaft läuft beitragsfrei weiter.

Der Zeitraum mit Krankengeld zählt weiter als Versicherungszeit in der Rentenversicherung, allerdings auf Basis von 80 Prozent des früheren Bruttos. Ihre spätere Rente sinkt dadurch nur leicht.

Ist das Krankengeld steuerpflichtig?

Nein, das Krankengeld selbst ist steuerfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt nach Par. 32b EStG: Es erhöht den Steuersatz, der auf Ihr übriges Einkommen im selben Jahr angewendet wird. Ab 410 Euro Lohnersatzleistungen im Jahr sind Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

Häufig führt das zu einer Nachzahlung, weil der Lohnsteuerabzug der Arbeitsmonate den höheren Jahressteuersatz nicht kennt. Ein Beispiel: Wer 8 Monate lang 43.200 Euro Jahresbrutto anteilig verdient und 4 Monate lang rund 7.600 Euro Krankengeld bezieht, wird auf das Arbeitseinkommen mit dem Steuersatz besteuert, der sich inklusive der 7.600 Euro ergäbe. Wie stark der Effekt ausfällt, können Sie mit dem Einkommensteuer-Rechner nachvollziehen; ob Ihnen umgekehrt eine Erstattung zusteht, prüft der Erstattungs-Check.

Was müssen Sie während des Krankengeld-Bezugs beachten?

Die wichtigste Regel: lückenlose Krankschreibung. Die Folgebescheinigung muss spätestens am nächsten Werktag nach dem Ende der vorherigen ausgestellt sein, sonst ruht das Krankengeld und im schlimmsten Fall endet der Anspruch. Seit der elektronischen AU-Bescheinigung übermittelt die Praxis die Daten zwar direkt an die Kasse, die Verantwortung für die Lückenlosigkeit bleibt aber bei Ihnen.

Dazu kommen Mitwirkungspflichten: Anfragen der Krankenkasse und des Medizinischen Dienstes beantworten, zumutbare Reha-Maßnahmen nicht verweigern, Auslandsreisen nur mit Zustimmung der Kasse. Ein Verstoß kann die Zahlung stoppen. Nebeneinkünfte aus einer weitergeführten geringfügigen Tätigkeit müssen Sie melden, sie können auf das Krankengeld angerechnet werden.

Wie schließen Sie die Krankengeld-Lücke?

Die Differenz zwischen Netto und Krankengeld, im Beispiel rund 500 Euro pro Monat, lässt sich mit einer privaten Krankentagegeldversicherung absichern. Sie zahlt einen vereinbarten Tagessatz ab einem gewählten Krankheitstag, typischerweise ab dem 43. Tag, wenn das gesetzliche Krankengeld beginnt.

Als Faustregel gilt: Tagessatz = (Monatsnetto minus Krankengeld) / 30, im Beispiel also rund 17 Euro pro Tag. Ein 30-jähriger Angestellter zahlt für 20 Euro Krankentagegeld ab dem 43. Tag oft nur 8 bis 12 Euro Monatsbeitrag, der Schutz ist also vergleichsweise günstig. Wer stattdessen in Kurzarbeit ist statt krank, rechnet mit dem Kurzarbeitergeld-Rechner, dort gelten andere Sätze von 60 bis 67 Prozent. Übersichten zu allen Krankenkassen-Leistungen bietet der GKV-Spitzenverband.

Noch ein Sonderfall: Ist Ihr Kind krank und Sie bleiben zu Hause, gibt es Kinderkrankengeld nach Par. 45 SGB V in Höhe von 90 Prozent des ausgefallenen Nettoverdiensts, ebenfalls gedeckelt an der Beitragsbemessungsgrenze. Die Anzahl der Kinderkrankentage pro Jahr regelt das Gesetz je Kind und Elternteil, Alleinerziehende erhalten das Doppelte. Auch das Kinderkrankengeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt.

Wie viel Krankengeld gibt es je nach Bruttogehalt?

Weil fast immer die 90-Prozent-Netto-Grenze greift, haengt Ihr Krankengeld staerker vom Netto als vom Brutto ab. Bei 3.000 Euro brutto bleiben rund 1.624 Euro Krankengeld im Monat, bei 3.600 Euro rund 1.898 Euro, bei 7.000 Euro rund 3.233 Euro. Die Luecke zum gewohnten Netto waechst mit dem Einkommen.

MonatsbruttoNetto ca.Krankengeld/TagKrankengeld/MonatLuecke/Monat
3.000 €2.060 €54,14 €1.624 €436 €
3.600 €2.407 €63,26 €1.898 €509 €
7.000 €4.100 €107,75 €3.233 €867 €

Die Netto-Werte stammen aus Steuerklasse I und dienen der Orientierung; Ihr genaues Netto liefert der Brutto-Netto-Rechner. Gutverdiener sehen hier deutlich, warum sich fuer sie eine private Absicherung der Luecke besonders lohnt.

Wie laeuft die stufenweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell)?

Bei der stufenweisen Wiedereingliederung nach dem sogenannten Hamburger Modell kehren Sie nach langer Krankheit schrittweise mit reduzierter Stundenzahl in den Beruf zurueck, waehrend Sie formal weiter arbeitsunfaehig bleiben. Sie erhalten in dieser Zeit weiter Krankengeld von Ihrer Krankenkasse, kein anteiliges Gehalt, denn die Taetigkeit gilt als Teil der Behandlung.

Der Wiedereingliederungsplan wird aerztlich erstellt und mit Arbeitgeber und Kasse abgestimmt, haeufig ueber wenige Wochen mit steigender Stundenzahl. Erst wenn Sie wieder voll arbeitsfaehig sind, endet das Krankengeld und das regulaere Gehalt setzt wieder ein. Verweigern Sie eine zumutbare Wiedereingliederung ohne triftigen Grund, kann die Kasse die Zahlung kuerzen.

Was passiert nach 78 Wochen bei der Aussteuerung?

Nach 78 Wochen Krankengeld wegen derselben Krankheit endet die Zahlung, die sogenannte Aussteuerung. Sind Sie dann weiter arbeitsunfaehig, meldet sich die Kasse in der Regel vorab und fordert Sie auf, Arbeitslosengeld oder eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Ueber die Nahtlosigkeitsregelung zahlt die Agentur fuer Arbeit Arbeitslosengeld, obwohl Sie dem Arbeitsmarkt gesundheitlich nicht voll zur Verfuegung stehen.

Kuemmern Sie sich rechtzeitig um den Anschluss: Der Antrag auf Arbeitslosengeld sollte spaetestens zum Ende der 78 Wochen vorliegen, sonst droht eine Einkommensluecke. Haeufig steht am Ende die Pruefung einer Erwerbsminderungsrente durch die Deutsche Rentenversicherung. Wie sich Renten steuerlich auswirken, zeigt der Rentenbesteuerungs-Rechner.

Welche Fehler kosten beim Krankengeld am meisten?

Der teuerste Fehler ist eine Luecke in der Krankschreibung: Wird die Folgebescheinigung nicht spaetestens am naechsten Werktag ausgestellt, ruht das Krankengeld und der Anspruch kann ganz enden. Der zweite Fehler ist, die Aussteuerung nach 78 Wochen zu verpassen und den Anschluss an Arbeitslosengeld oder Rente nicht rechtzeitig zu beantragen.

Drei weitere Punkte kosten Geld. Erstens die Steuererklaerung: Krankengeld ist zwar steuerfrei, erhoeht ueber den Progressionsvorbehalt aber den Steuersatz und fuehrt oft zu einer Nachzahlung, wie der Einkommensteuer-Rechner zeigt. Zweitens nicht gemeldete Nebeneinkuenfte, die auf das Krankengeld angerechnet werden. Drittens die unterschaetzte Luecke zum Netto: Wer sie nicht frueh mit einem privaten Krankentagegeld absichert, steht nach Monaten der Krankheit finanziell schlechter da. Frisch gebackene Eltern beachten ausserdem, dass bei Krankheit rund um die Geburt das Mutterschaftsgeld eigenen Regeln folgt. Einen Ueberblick ueber die Werte 2026 gibt der Ratgeber zu den Steueraenderungen 2026.

Wie lange gezahlt wird und was nach der Aussteuerung folgt, steht im Ratgeber Krankengeld 2026.

Quellen

Jede Zahl dieses Rechners folgt diesen amtlichen Veröffentlichungen.

Fachlich geprüfte Berechnung

Alle Sätze und Formeln dieses Rechners folgen den amtlichen Veröffentlichungen für das Steuerjahr 2026 (siehe Quellen) und werden nach jeder Gesetzesänderung aktualisiert. Mehr dazu: So rechnen wir und unsere redaktionellen Standards.

Diesen Rechner kostenlos in Ihre Website einbetten

Code kopieren und einfügen. Der Rechner bleibt automatisch aktuell und passt seine Höhe selbst an. Die Quellenangabe darunter ist freiwillig, wir freuen uns aber darüber. Nutzung kostenlos, auch kommerziell. Mehr dazu unter Rechner einbetten.

<iframe id="steuergenau-krankengeld-rechner" src="https://www.steuergenau.de/embed/krankengeld-rechner" title="Krankengeld-Rechner" width="100%" height="720" loading="lazy" style="border:1px solid #d9dbde;border-radius:0 0 20px 0"></iframe>
<p style="font-size:13px;margin-top:8px">Rechner von <a href="https://www.steuergenau.de/krankengeld-rechner" target="_blank" rel="noopener">SteuerGenau</a></p>
<script>
window.addEventListener("message",function(e){
  if(e.origin!=="https://www.steuergenau.de")return;
  if(!e.data||e.data.type!=="steuergenau:height")return;
  var f=document.getElementById("steuergenau-krankengeld-rechner");
  if(f&&f.contentWindow===e.source)f.style.height=e.data.height+"px";
});
</script>

Häufige Fragen

1Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 3.000 Euro brutto?

Rund 1.630 Euro im Monat. Bei 3.000 Euro brutto in Steuerklasse I liegt das Netto 2026 bei etwa 2.060 Euro; 90 Prozent davon geteilt durch 30 ergeben 61,80 Euro Brutto-Krankengeld pro Tag, nach 12,4 Prozent Abzügen rund 54,14 Euro pro Tag.

2Was ist das maximale Krankengeld 2026?

135,63 Euro brutto pro Kalendertag, also 4.068,75 Euro im Monat. Das sind 70 Prozent der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze von 193,75 Euro. Nach Abzug der Sozialversicherungsanteile von 12,4 Prozent bleiben maximal rund 3.564 Euro netto im Monat.

3Wie lange zahlt die Krankenkasse Krankengeld?

Längstens 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren wegen derselben Krankheit, inklusive der 6 Wochen Entgeltfortzahlung also 72 Wochen Kassenleistung. Für eine neue, andere Erkrankung beginnt die Frist neu.

4Werden vom Krankengeld noch Beiträge abgezogen?

Ja. Vom Brutto-Krankengeld gehen Ihre Anteile zur Rentenversicherung (9,3 Prozent), Arbeitslosenversicherung (1,3 Prozent) und Pflegeversicherung (1,8 Prozent, Kinderlose ab 23: 2,4 Prozent) ab, zusammen 12,4 bis 13,0 Prozent. Krankenkassenbeiträge fallen nicht an.

5Muss ich Krankengeld in der Steuererklärung angeben?

Ja. Krankengeld ist zwar steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt nach Par. 32b EStG und erhöht den Steuersatz auf Ihr übriges Einkommen. Ab 410 Euro Lohnersatzleistungen im Jahr ist die Steuererklärung Pflicht, oft folgt eine Nachzahlung.

6Was passiert nach 78 Wochen Krankengeld?

Nach 78 Wochen wegen derselben Krankheit endet das Krankengeld, die Aussteuerung. Bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit zahlt die Agentur für Arbeit über die Nahtlosigkeitsregelung Arbeitslosengeld, oder es wird eine Erwerbsminderungsrente geprüft. Den Anschlussantrag sollten Sie rechtzeitig vor Ablauf der 78 Wochen stellen.

Verwandte Ratgeber

Alle Ratgeber ansehen →

Offiziell & genau

Jede Zahl folgt den aktuellen Sätzen des BMF und verlinkt auf die offizielle Quelle.

Privat & sicher

Berechnungen laufen in Ihrem Browser. Ihre Zahlen werden nie gespeichert oder geteilt.

Kostenlos für alle

Kein Konto, keine Paywall, keine Limits. Alle unsere Tools sind komplett kostenlos.

Diese Woche im deutschen Steuerrecht, jeden Freitag

Neue Sätze, Fristen und BMF-Änderungen, die Ihr Geld betreffen, in einer kurzen E-Mail.

Eine E-Mail jeden Freitag. Jederzeit abbestellbar.