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Gehalt & Lohn

Brutto-Netto-Rechner 2026: Was bleibt von Ihrem Gehalt?

Geben Sie Ihren Bruttolohn ein und sehen Sie sofort, was nach Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialabgaben übrig bleibt. Alle Sätze folgen dem Steuerjahr 2026.

100% kostenlosAktuelle Werte 2026DSGVO-konformZuletzt geprüft: 15. Juli 2026

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Von 4.000 Euro brutto im Monat bleiben in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer rund 2.600 bis 2.700 Euro netto (2026). Die genaue Zahl hängt von Steuerklasse, Bundesland, Krankenkasse und Kindern ab. Rechnen Sie oben mit Ihren eigenen Werten.

§Brutto-Netto-Rechner 2026

Amtliche Sätze 2026

Ihr Gehalt

IHR NETTO

2.625,83 €

Sie behalten 66 % Ihres Bruttolohns

Brutto4.000,00 €
Lohnsteuer-528,17 €
Sozialabgaben-846,00 €
Netto2.625,83 €

121,19 €

pro Arbeitstag

15,15 €

pro Stunde

Ohne individuelle Freibeträge und betriebliche Altersvorsorge gerechnet. Ihre Lohnabrechnung kann leicht abweichen.

Stand: Steuerjahr 2026 · Schätzung · keine Steuerberatung

Was Ihr Ergebnis bedeutet

1

Sie behalten 66 % Ihres Bruttolohns

6.338,00 € gehen als Steuern, 10.152,00 € als Sozialabgaben pro Jahr. Der Rest gehört Ihnen.

2

Von der nächsten Gehaltserhöhung kommen ca. 60 % an

Ihr Grenzsteuersatz liegt bei 31 %. 100 Euro mehr brutto bringen Ihnen grob 60 € netto.

3

Sie zahlen keinen Solidaritätszuschlag

Ihre Lohnsteuer liegt unter der Freigrenze von 20.350 €.

ALS NÄCHSTES

Netto über alle Gehälter

Monatsnetto von 1.500 bis 10.000 Euro Monatsbrutto, mit Ihren Einstellungen. Der Punkt markiert Ihr Gehalt.

1.4k2.9k4.3k5.7k2k4k6k8k10k

Wichtige Themen auf einen Blick

Wie viel Netto bleibt 2026 vom Brutto?

Von 4.000 Euro Monatsbrutto bleiben 2026 in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer rund 2.620 Euro netto, also etwa 65 Prozent. Bei 3.000 Euro brutto sind es rund 2.060 Euro (69 Prozent), bei 6.000 Euro rund 3.640 Euro (61 Prozent). Je höher das Gehalt, desto größer der Anteil, der an Steuern und Sozialabgaben geht: Das ist die Steuerprogression.

Wie viel Netto bei 2.000 bis 7.000 Euro brutto?

Die folgende Tabelle zeigt das monatliche Netto für gängige Bruttogehälter, jeweils in Steuerklasse I und III, ohne Kirchensteuer, mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent (Stand 2026). Steuerklasse III unterstellt einen nicht verdienenden Ehepartner.

MonatsbruttoNetto Steuerklasse IAnteilNetto Steuerklasse III
2.000 €1.478 €74 %1.565 €
2.500 €1.771 €71 %1.956 €
3.000 €2.057 €69 %2.314 €
3.500 €2.336 €67 %2.631 €
4.000 €2.609 €65 %2.931 €
4.500 €2.876 €64 %3.224 €
5.000 €3.135 €63 %3.515 €
6.000 €3.648 €61 %4.100 €
7.000 €4.187 €60 %4.736 €

Die Werte sind gerundete Schätzungen für Nordrhein-Westfalen ohne Kinderfreibetrag. Ihr genaues Netto hängt zusätzlich von Bundesland, Krankenkasse, Kirchenzugehörigkeit und dem Pflege-Zuschlag für Kinderlose ab. Rechnen Sie oben mit Ihren eigenen Werten oder vergleichen Sie die Steuerklassen im Steuerklassen-Rechner.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

Brutto ist Ihr vereinbartes Gehalt vor allen Abzügen, Netto der Betrag, der nach Steuern und Sozialabgaben tatsächlich auf Ihrem Konto landet. Zwischen beiden liegen bei einem mittleren Einkommen rund 35 Prozent: etwa 21 Prozent Sozialversicherung und der Rest Lohnsteuer, gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Wichtig ist die Unterscheidung bei Gehaltsverhandlungen: Arbeitgeber nennen fast immer das Bruttogehalt. Wenn Sie ein Ziel-Netto im Kopf haben, rechnen Sie es mit dem Brutto-von-Netto-Rechner in das nötige Brutto um. Für Stundenlöhne hilft der Stundenlohn-Rechner.

Welche Abzüge gehen vom Brutto ab?

Zwei Blöcke werden abgezogen: Steuern und Sozialversicherung. Die Steuern bestehen aus Lohnsteuer, gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Die Sozialversicherung teilen Sie sich etwa hälftig mit Ihrem Arbeitgeber.

AbzugSatz 2026 (Ihr Anteil)Rechtsgrundlage
Lohnsteuer0 bis 45 % (progressiv)§ 32a EStG
Solidaritätszuschlag5,5 % der Lohnsteuer, erst über 20.350 € Jahreslohnsteuer§ 3 SolzG
Kirchensteuer8 % (BY, BW) oder 9 % der LohnsteuerLandesrecht
Krankenversicherung7,3 % + halber Zusatzbeitrag (Ø 2,9 %: 1,45 %)§ 241 SGB V
Rentenversicherung9,3 %§ 158 SGB VI
Arbeitslosenversicherung1,3 %§ 341 SGB III
Pflegeversicherung1,8 % (+0,6 % kinderlos ab 23; Sachsen 2,3 %)§ 55 SGB XI

Die Sozialabgaben gelten nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze: 2026 sind das 69.750 Euro (Kranken- und Pflegeversicherung) beziehungsweise 101.400 Euro (Renten- und Arbeitslosenversicherung) im Jahr. Einkommen darüber ist beitragsfrei. Quelle: Bundesregierung, Rechengrößen 2026.

Wie teilt sich die Sozialversicherung auf?

Bei 50.000 Euro Jahresbrutto zahlen Sie 2026 als Arbeitnehmer rund 10.875 Euro Sozialabgaben, also etwa 21 Prozent. Diese verteilen sich auf vier Zweige, die Ihr Arbeitgeber jeweils zur Hälfte mitträgt (die Pflege in Sachsen ausgenommen):

ZweigIhr Satz 2026Bei 50.000 € brutto
Rentenversicherung9,3 %4.650 €
Krankenversicherung (mit Ø-Zusatzbeitrag)8,75 %4.375 €
Pflegeversicherung (kinderlos)2,4 %1.200 €
Arbeitslosenversicherung1,3 %650 €
Summe21,7 %10.875 €

Wer Kinder hat, zahlt in der Pflegeversicherung 1,8 statt 2,4 Prozent und ab dem zweiten Kind noch weniger. Was ein Mitarbeiter den Arbeitgeber inklusive dessen Anteilen kostet, zeigt der Arbeitgeberkosten-Rechner.

Wie viel Einkommen bleibt 2026 steuerfrei?

Der Grundfreibetrag 2026 beträgt 12.348 Euro. Bis zu diesem zu versteuernden Einkommen fällt keine Einkommensteuer an. Darüber beginnt der Tarif bei 14 Prozent, steigt in der Progressionszone bis 42 Prozent (ab 69.879 Euro) und erreicht 45 Prozent ab 277.826 Euro, die sogenannte Reichensteuer. Alle Werte stehen in § 32a EStG.

Was bedeutet Ihre Steuerklasse fürs Netto?

Die Steuerklasse steuert nur, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird, nicht Ihre endgültige Jahressteuer. Verheiratete mit großem Gehaltsunterschied haben mit der Kombination III/V oft mehrere hundert Euro mehr Monatsnetto als mit IV/IV. Vergleichen Sie Ihre Optionen mit dem Steuerklassen-Rechner.

  • I: ledig, geschieden, verwitwet
  • II: alleinerziehend (Entlastungsbetrag 4.260 Euro)
  • III/V: verheiratet, ungleiche Gehälter
  • IV/IV: verheiratet, ähnliche Gehälter
  • VI: Zweitjob

Warum ist das Netto in Sachsen und Bayern anders?

Zwei regionale Faktoren verändern Ihr Netto. Erstens die Kirchensteuer: Sie beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent, in allen übrigen Bundesländern 9 Prozent der Lohnsteuer, aber nur für Kirchenmitglieder. Bei 50.000 Euro Jahresbrutto sind das grob 540 bis 600 Euro im Jahr, die ein Kirchenaustritt spart. Zweitens die Pflegeversicherung in Sachsen: Dort tragen Arbeitnehmer 2,3 statt 1,8 Prozent, weil in Sachsen ein Feiertag weniger auf den Arbeitgeberanteil angerechnet wird.

FaktorWirkung aufs Netto
Kirchensteuer Bayern/Baden-Württemberg8 % der Lohnsteuer (nur Mitglieder)
Kirchensteuer übrige Länder9 % der Lohnsteuer (nur Mitglieder)
Pflegeversicherung SachsenArbeitnehmeranteil 2,3 % statt 1,8 %
Kinderlosen-Zuschlag Pflege (ab 23, bundesweit)+0,6 Prozentpunkte

Der Lohnsteuertarif selbst ist bundesweit gleich, ebenso die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Wie viel Kirchensteuer konkret anfällt, zeigt der Kirchensteuer-Rechner.

Rechenbeispiel: 50.000 Euro brutto im Jahr (2026)

Bei 50.000 Euro Jahresbrutto in Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent und ohne Kinder ergibt sich:

Brutto50.000 €
Lohnsteuer-6.700 €
Solidaritätszuschlag0 €
Sozialversicherung gesamt-10.900 €
Nettoca. 32.400 € (2.700 €/Monat)

Der Solidaritätszuschlag entfällt hier, weil die Lohnsteuer unter der Freigrenze von 20.350 Euro bleibt. Erst ab etwa 105.000 Euro Jahresbrutto zahlen Alleinstehende 2026 wieder Soli.

Wie viel Netto bei Minijob, Midijob und Selbstständigkeit?

Nicht jedes Brutto wird gleich besteuert. Im Minijob bis 603 Euro (2026) fallen für Sie in der Regel keine Abgaben an, das Brutto ist fast gleich dem Netto. Im Midijob-Übergangsbereich von 603,01 bis 2.000 Euro zahlen Sie reduzierte Sozialabgaben, die gleitend ansteigen. Erst darüber gelten die vollen Sätze dieses Rechners.

BeschäftigungsformBruttobereich 2026Abgaben
Minijobbis 603 €für Arbeitnehmer meist keine (RV-Option)
Midijob (Übergangsbereich)603,01 bis 2.000 €reduziert, gleitend steigend
Reguläre Beschäftigungab 2.000,01 €voller Arbeitnehmeranteil

Was im Minijob oder Midijob netto bleibt, rechnen der Minijob-Rechner und der Midijob-Rechner. Selbstständige zahlen keine Lohnsteuer, sondern Einkommensteuer auf den Gewinn und tragen ihre Sozialabgaben allein: Details liefert der Steuerrechner für Selbstständige.

Was ändert sich 2026 gegenüber 2025 beim Netto?

Zum 1. Januar 2026 steigt der Grundfreibetrag, was die Lohnsteuer bei gleichem Brutto leicht senkt. Gleichzeitig steigen die Beitragsbemessungsgrenzen und der durchschnittliche Zusatzbeitrag, was die Sozialabgaben für Gutverdiener erhöht. Für viele Beschäftigte gleichen sich beide Effekte ungefähr aus.

Wert20252026
Grundfreibetrag12.096 €12.348 €
Durchschnittlicher KV-Zusatzbeitrag2,5 %2,9 %
Beitragsbemessungsgrenze KV/PV (Jahr)66.150 €69.750 €
Beitragsbemessungsgrenze RV/AV (Jahr)96.600 €101.400 €

Alle Änderungen für das Jahr fasst der Ratgeber Steueränderungen 2026 zusammen.

Wie erhöhen Sie Ihr Netto, ohne mehr zu verdienen?

Drei Hebel wirken sofort. Erstens: Krankenkasse wechseln. Die Zusatzbeiträge reichen 2026 von 2,18 bis 4,39 Prozent, bei 50.000 Euro Brutto sind zwischen der teuersten und der günstigsten Kasse rund 550 Euro im Jahr Unterschied. Zweitens: Steuerklasse prüfen, besonders nach Heirat oder Gehaltsänderung. Drittens: Freibeträge eintragen lassen, etwa für den Arbeitsweg. Was Ihr Arbeitsweg bringt, zeigt der Pendlerpauschale-Rechner; ob das Finanzamt Ihnen ohnehin Geld schuldet, der Erstattungs-Check.

Welche Denkfehler kosten beim Brutto-Netto bares Geld?

Der häufigste Irrtum ist, die Steuerklasse mit der Jahressteuer zu verwechseln: Die Klasse bestimmt nur den monatlichen Abzug, nicht die endgültige Steuer. Wer in Klasse V ein niedriges Netto sieht, hat nichts verloren, das Geld kommt über die gemeinsame Veranlagung oder die Erstattung zurück. Ein zweiter Fehler ist, den Kassen-Zusatzbeitrag zu ignorieren: Zwischen günstiger und teurer Kasse liegen bei mittlerem Einkommen mehrere Hundert Euro im Jahr.

Dritter Fehler: einmalige Bezüge wie Bonus oder Weihnachtsgeld mit dem laufenden Netto gleichsetzen. Sie werden als sonstiger Bezug oft höher besteuert, ein Teil kommt über die Steuererklärung zurück. Ob Ihnen das Finanzamt insgesamt Geld schuldet, prüft der Lohnsteuer-Erstattungs-Check in wenigen Minuten.

Wie viel einer Gehaltserhöhung bleibt netto?

Von einer Bruttoerhöhung bleiben je nach Einkommen nur rund 45 bis 55 Prozent netto übrig, weil der zusätzliche Euro mit Ihrem Grenzsteuersatz plus Sozialabgaben belastet wird. Von 200 Euro mehr brutto im Monat kommen bei mittlerem Einkommen also oft nur rund 100 bis 110 Euro netto an. Das ist kein Fehler, sondern die Wirkung der Steuerprogression auf den obersten Teil Ihres Einkommens.

Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigt der Netto-Anteil einer Erhöhung wieder, weil dann keine Sozialabgaben mehr anfallen. Was Ihre nächste Erhöhung konkret bringt, rechnet der Gehaltserhöhungs-Rechner. Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden als sonstiger Bezug versteuert, wie der Weihnachtsgeld-Rechner zeigt.

Wie holen Sie mehr Netto über einen Freibetrag?

Wer hohe Werbungskosten hat, kann sich beim Finanzamt einen Lohnsteuer-Freibetrag eintragen lassen und erhält das Geld dann Monat für Monat, statt bis zur Steuererklärung zu warten. Bei 30 Kilometern Arbeitsweg und 220 Arbeitstagen ergibt allein die Pendlerpauschale rund 2.500 Euro Werbungskosten, wovon der Teil über 1.230 Euro als Freibetrag zählt.

Der Freibetrag senkt die monatliche Lohnsteuer und erhöht so Ihr Netto sofort. Beantragen können Sie ihn über den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung bei ELSTER. Was Ihr Arbeitsweg bringt, zeigt der Pendlerpauschale-Rechner, welche Kosten sonst noch zählen der Absetzbarkeits-Check.

Wie genau ist dieser Rechner?

Der Rechner nutzt den amtlichen Einkommensteuertarif 2026 und die aktuellen Beitragssätze der Sozialversicherung. Er liefert eine sehr gute Schätzung; individuelle Freibeträge, betriebliche Altersvorsorge oder geldwerte Vorteile bildet er nicht ab. Verbindlich sind allein Ihre Lohnabrechnung und der Bescheid des Finanzamts. Wie wir rechnen, dokumentieren wir unter So rechnen wir.

Quellen

Jede Zahl dieses Rechners folgt diesen amtlichen Veröffentlichungen.

Fachlich geprüfte Berechnung

Alle Sätze und Formeln dieses Rechners folgen den amtlichen Veröffentlichungen für das Steuerjahr 2026 (siehe Quellen) und werden nach jeder Gesetzesänderung aktualisiert. Mehr dazu: So rechnen wir und unsere redaktionellen Standards.

Diesen Rechner kostenlos in Ihre Website einbetten

Code kopieren und einfügen. Der Rechner bleibt automatisch aktuell und passt seine Höhe selbst an. Die Quellenangabe darunter ist freiwillig, wir freuen uns aber darüber. Nutzung kostenlos, auch kommerziell. Mehr dazu unter Rechner einbetten.

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Häufige Fragen

1Wie viel Netto bleibt von 4.000 Euro brutto?

Rund 2.620 Euro netto im Monat bleiben 2026 von 4.000 Euro brutto in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer, also etwa 65 Prozent. In Steuerklasse III sind es rund 2.950 Euro.

2Wie viel Netto bleibt von 3.000 Euro brutto?

Rund 2.060 Euro netto im Monat bleiben 2026 von 3.000 Euro brutto in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer, etwa 69 Prozent des Bruttolohns.

3Warum zahle ich keinen Solidaritätszuschlag?

Der Soli fällt 2026 erst an, wenn Ihre Jahreslohnsteuer über 20.350 Euro liegt. Das entspricht bei Alleinstehenden grob 105.000 Euro Jahresbrutto. Rund 90 Prozent der Beschäftigten zahlen keinen Soli mehr.

4Was ist der KV-Zusatzbeitrag?

Jede Krankenkasse erhebt neben 14,6 Prozent einen eigenen Zusatzbeitrag, 2026 im Schnitt 2,9 Prozent, die Spanne reicht von 2,18 bis 4,39 Prozent. Sie zahlen die Hälfte. Ein Kassenwechsel erhöht Ihr Netto sofort.

5Wie hoch sind die Sozialabgaben 2026 insgesamt?

Ihr Arbeitnehmeranteil liegt 2026 bei rund 21 Prozent des Bruttolohns: 9,3 Prozent Rente, 8,75 Prozent Krankenversicherung (mit Ø-Zusatzbeitrag), 1,8 Prozent Pflege und 1,3 Prozent Arbeitslosenversicherung, jeweils bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

6Berücksichtigt der Rechner Kinder?

Ja, für die Pflegeversicherung: Kinderlose ab 23 zahlen 0,6 Prozentpunkte Zuschlag. Kinderfreibeträge senken die Lohnsteuer nicht direkt, nur Soli und Kirchensteuer; ob Kindergeld oder Freibetrag günstiger ist, zeigt der Kinderfreibetrag-Rechner.

7Wie viel Netto bleibt von 5.000 Euro brutto?

Rund 3.135 Euro netto im Monat bleiben 2026 von 5.000 Euro brutto in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer, also etwa 63 Prozent. In Steuerklasse III sind es rund 3.515 Euro.

8Wie groß ist der Unterschied zwischen Steuerklasse I und III?

In Steuerklasse III wird beim Lohnsteuerabzug der doppelte Grundfreibetrag berücksichtigt, deshalb ist das Monatsnetto höher. Bei 4.000 Euro brutto sind es rund 2.930 statt 2.610 Euro, also gut 320 Euro mehr. An der Jahressteuer des Ehepaars ändert das nichts, sie wird erst mit der Steuererklärung festgesetzt.

9Ist das Netto in Sachsen niedriger?

Ja, geringfügig: In Sachsen tragen Arbeitnehmer 2,3 statt 1,8 Prozent zur Pflegeversicherung bei. Bei 4.000 Euro brutto sind das rund 20 Euro weniger Netto im Monat als im übrigen Bundesgebiet.

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