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STEUERGENAUONLINE-KURS

Kapitalerträge richtig versteuern: der komplette Kurs

Abgeltungsteuer, Sparer-Pauschbetrag, Vorabpauschale und Verlusttöpfe. Wie Ihr Depot besteuert wird und an welchen Stellen Sie selbst eingreifen müssen.

Für: Anleger mit ETFs, Aktien, Tagesgeld und Krypto

6 Module · 18 Lektionen · 1 Std. 26 Min.

6 Module
aufeinander aufbauend
18 Lektionen
je 3 bis 6 Minuten
Fortgeschritten
Grundkenntnisse zur Einkommensteuererklärung
1 Std. 26 Min.
in Ihrem eigenen Tempo
6 Rechner
direkt in den Lektionen

Das lernen Sie

Sie verstehen, wie die Bank Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer berechnet
Sie verteilen den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro auf mehrere Banken
Sie ordnen Vorabpauschale und Teilfreistellung bei ETFs richtig ein
Sie verrechnen Verluste über Depotgrenzen hinweg
Sie erkennen, wann sich die Günstigerprüfung und die Anlage KAP lohnen
Sie behandeln Krypto als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG

Themen im Kurs

Gut zu wissen

Dauerhaft kostenlos
Kein Konto, kein Limit
Auf Deutsch
mit amtlichen Quellen
Zuletzt geprüft
28. Juli 2026

Kurs — 6 Module

Auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Bank zieht das automatisch ab, und genau deshalb bleibt bei vielen Anlegern Geld liegen: beim Sparer-Pauschbetrag, bei Verlusten aus mehreren Depots und bei der Günstigerprüfung. Dieser Kurs erklärt in 18 Lektionen, wie der Abzug funktioniert und wo Sie ihn korrigieren.

Kursinhalt

Wie der Steuerabzug an der Quelle funktioniert, welche Zuschläge dazukommen und welche Erträge überhaupt darunter fallen.

Am Ende des Kurses

Sie haben alle 18 Lektionen durchgearbeitet und können Ihren eigenen Fall mit den 6 eingebauten Rechnern durchrechnen. Ihr Fortschritt bleibt lokal in Ihrem Browser gespeichert.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Steuer auf Kapitalerträge?

Der Abgeltungsteuersatz beträgt nach § 32d EStG 25 Prozent. Darauf kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag, also insgesamt 26,375 Prozent des Ertrags. Kirchenmitglieder zahlen zusätzlich Kirchensteuer von 9 Prozent, in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent, wobei sich der Abgeltungsteuersatz dann leicht ermäßigt.

Wie viel Kapitalertrag bleibt steuerfrei?

Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 2026 pro Person 1.000 Euro, bei zusammen veranlagten Ehegatten 2.000 Euro. Er wirkt nur, wenn Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilt haben. Ohne Auftrag zieht die Bank ab dem ersten Euro Steuer ein, die Sie erst über die Steuererklärung zurückholen.

Muss ich Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben?

Meist nicht, weil der Steuerabzug der Bank die Steuer abgilt. Pflicht wird die Anlage KAP unter anderem bei Erträgen ohne Steuerabzug, etwa aus einem ausländischen Depot, und wenn die Kirchensteuer wegen eines Sperrvermerks nicht einbehalten wurde.

Wann lohnt sich die Günstigerprüfung?

Wenn Ihr persönlicher Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Das ist typisch bei geringem Gesamteinkommen, etwa in Ausbildung, Elternzeit oder Rente. Bis zum Grundfreibetrag von 12.348 Euro fällt gar keine Einkommensteuer an, der Eingangssteuersatz beginnt danach bei 14 Prozent.

Wie werden Gewinne aus Kryptowährungen besteuert?

Nicht mit 25 Prozent Abgeltungsteuer, sondern als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG mit dem persönlichen Steuersatz von bis zu 42 Prozent. Nach Ablauf der einjährigen Haltefrist ist der Gewinn steuerfrei. Unterhalb einer Freigrenze bleibt der Jahresgewinn ebenfalls steuerfrei.

Was ist die Vorabpauschale bei ETFs?

Eine jährliche Steuer auf thesaurierende Fonds nach § 18 InvStG, damit auch nicht ausgeschüttete Erträge laufend besteuert werden. Sie gilt am ersten Werktag des Folgejahres als zugeflossen und ist auf die Wertsteigerung des Jahres begrenzt. Bei einem Kursverlust fällt keine Vorabpauschale an.

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